Dienstag, 29. April 2014

Bis ans Ende der Welt ...

Puh, endlich geschafft! Heute sind wir mit dem Auto bis an das Ende der Welt gefahren. Ich habe gedacht, es gibt nicht anderes als unser Auto und viele andere Autos, LKWs usw. Manchmal waren die LKWs bedrohlich nahe an uns dran. Dann habe ich gebellt, um sie zu vertreiben. Wir sind quer durch Deutschland gefahren, um Herrchens Eltern zu besuchen. Sie wohnen in Walsrode. Das ist über 700 km von unserem Zuhause entfernt.

Bevor wir losgefahren sind, haben Frauchen und Herrchen ganz viele Dinge eingepackt. Als sie angefangen haben, meine Sachen zusammen zu packen, da habe ich Angst bekommen, dass sie mich weg geben würden und ich habe etwas geweint. Aber dann sind wir alle gemeinsam ins Auto gestiegen. Da war ich ganz erleichtert.

Unterwegs haben wir ganz viele Pausen gemacht, weil wir Frauen öfters mal aufs Klo gehen mussten.

Endlich sind wir dann bei "Oma und Opa" - so nenne ich Herrchens Eltern - angekommen. Nach der langen Fahrt war ich so aufgeregt, dass es etwas länger gedauert hat, bis ich zur Ruhe gekommen bin.

Samstag, 26. April 2014

6 Monate

Heute bin ich gleichzeitig 6 Monate und auch 25 Wochen alt. Herrchen hat festgestellt, dass ich 11,3 kg wiege und 42 cm groß bin (Schulterhöhe). Wir haben wieder einen Spaziergang im Wald gemacht. Ständig kamen Jogger und Fahrradfahrer vorbei. Da kann ich zwar üben, brav an ihnen vorbei zu gehen, allerdings muss ich dann auch an der Leine sein - das ist nicht so schön.

Morgen muss ich meinen Koffer packen, weil wir am Montag nach Norddeutschland zu Herrchens Eltern fahren. Ich werde Herrchen und Frauchen fragen, ob sie mir beim Packen helfen. Sonst vergesse ich noch etwas Wichtiges.

Samstag, 19. April 2014

24

Hierbei geht es nicht um die Serie "24", sondern um mich. Heute bin ich schon vierundzwanzig Wochen alt! Nächste Woche Samstag kommt dann mein 6-monatiger Geburtstag.

Zwei Tage vorher hat Herrchen Geburtstag. Er wird 41. Ich weiß nur nicht, ob 41 Wochen, 41 Monate oder womöglich schon 41 Jahre?

Auf dem Foto seht ihr mich in voller Action beim Oster-Event in der Hundeschule, wo ich immer hingehe. Nadine ist die Chefin dort. Sie hat das ganz toll mit ihren Helfern organisiert. Das schöne Foto hat Sabrina gemacht.

Freitag, 18. April 2014

Waldbewohner

Gestern und heute habe ich Tiere "kennen gelernt", die im Wald leben. Die sehen ja ganz anders aus, als meine Menschen oder wir Hunde.

Also, das war so: Gestern sind Herrchen und ich auf dem Rückweg von unserem Spaziergang, da raschelt es im Laub neben unserem Waldweg. Weil ich raschelndes Laub ganz toll finde, habe ich gleich gehorcht, was das wohl ist. Ganz überrascht habe ich in die Augen eines Fuchses geblickt. Weil er aber keinerlei Interesse gezeigt hat, "Hallo" zu sagen, bin ich auch einfach weiter gegangen.

Heute sind wir in einem anderen Wald spazieren gegangen. Gleich nachdem wir ausgestiegen und ein paar Meter gegangen sind, raschelt wieder etwas im Laub. Ich dachte schon, der Fuchs hätte es sich anders überlegt und wollte mich doch begrüßen. Aber dieses Tier hatte ganz lange Beine und einen weißen Hintern. Herrchen sagt, dass das ein Reh war. Es hatte scheinbar Angst vor uns und ist in den Wald hinein gelaufen.

Weil wir Elos (eigentlich) keinen Jagdtrieb haben, bin ich mit Herrchen einfach weiter gegangen, um bei Regen unseren Spaziergang zu machen.



Montag, 14. April 2014

GEGEN Sprühhalsbänder

Köpfchen statt Knöpfchen ...

...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:

Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!

Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rhodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn man Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.

Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlesäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...

Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

© Clarissa v. Reinhardt
animal learn

P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt.

Ich bin sauer!

Heute war ich mit Herrchen und Frauchen auf unserer Lieblingsstrecke im Wald spazieren. Wenn niemand in der Nähe ist, darf ich auch frei laufen und überall schnüffeln gehen. Das macht richtig Spaß. Plötzlich kommt heute von hinten ein Radfahrer um die Ecke gerast, hätte fast meine Menschen und mich umgefahren! Weil ich ja ganz freundlich bin, möchte ich zu ihm hinlaufen und ihn begrüßen. Da springt er vom Fahrrad und will mich mit seinem Fahrrad schlagen!! Er hat schon ausgeholt, aber Herrchen ist dazwischen gegangen.

Plötzlich sagt der Mann etwas davon, dass er Herrchen anzeigen will und dass ich im Wald gar nicht frei herum laufen darf. Seinen Namen will er aber nicht nennen, springt auf sein Rad und zeigt uns, dass er einen Mittelfinger hat, zumindest an der einen Hand.

Herrchen und Frauchen sind ja ganz kluge Menschen. Sie haben beim Ordnungsamt in unserem Wohnort angerufen und nachgefragt, ob ich im Wald wirklich nicht mehr frei herumschnüffeln darf. Und, was soll ich sagen? In dem Wald, wo wir immer spazieren, darf ich frei laufen! So steht es in der Polizei-Verordnung. Die werde ich dem netten Radfahrer mal vorlesen, wenn er (verbotenerweise - da steht nämlich ein Schild) wieder auf Waldwegen mit seinem Fahrrad unterwegs ist.

Hier kann man nachlesen, wo wir Hund in Stockach an der Leine geführt werden müssen.

Sonntag, 13. April 2014

Ostern in der Hundeschule

Heute war in der Hundeschule ein Oster-Event, mit Aufgaben und Belohnungen für uns Hunde und unsere Menschen. Herrchen musste in einem Sack hüpfen und ich über eine Wippe laufen. Einmal hat er (ganz gemein) ein Würstchen an einer Angel immer vor meine Nase gehalten und mich damit einen Parcours entlang geführt. Am Ende habe ich mir die Wurst geholt!

Frauchen ist mit mir Zahlen von eins bis zehn gelaufen. Zwischendurch gab es Kaffee und Kuchen. Außerdem habe ich heute gelernt, dass rohe Eier ganz toll schmecken. Wir mussten ein Wettessen machen. Herrchen und ich eine Karotte und ein rohes Ei, gegen ein anderes Hund-Mensch-Team - wir haben gewonnen, aber nur weil ich das Ei gegessen habe :-)

Zum Abschluss bin ich noch einer Fährte gefolgt, an deren Ende eine tolle Osterüberraschung für mich und für meine Menschen war. Toll!

Außerdem haben wir noch ein professionelles Fotoshooting gemacht. Die Fotos folgen bald.

Und jetzt fallen mir schon beim Schreiben die Augen zzzzz.......

Samstag, 12. April 2014

drei und zwanzig

Sunny ist dreiundzwanzig Wochen alt

Heute bin ich schon dreiundzwanzig Wochen alt. Das sind 161 Tage oder 3.864 Stunden oder 231.840 Minuten. Die Sekunden darf jeder selbst ausrechnen. Auf dem Foto seht ihr mich kurz vor dem Einschlafen nach einem schönen Spaziergang mit Frauchen und Herrchen.

Freitag, 11. April 2014

Balance-Akt

Jetzt sind wir schon ganz oft in diesem Wald spazieren gegangen, aber bisher habe ich mich nie getraut, über diese Baumstämme zu balancieren. Letztens habe ich mich an Herrchens Seite (und mit Leckerlies) getraut, ganz vorsichtig auf die andere Seite zu laufen. Es gibt nämlich noch ein weiteres Hindernis. Unter den Stämmen befindet sich ein reißender Fluss ... Heute bin ich ganz alleine hin und zurück gelaufen. Meine Menschen haben ein Video davon gemacht. Frauchen und Herrchen waren total begeistert und haben mir ganz viele Leckerlies gegeben!

[youtuber youtube='http://www.youtube.com/watch?v=LFSBJKHlZxE']

Sonntag, 6. April 2014

Doofes Wochenende

Nun bin ich 22 Wochen alt, aber das Wochenende war irgendwie doof! Herrchen war ständig unterwegs und konnte mich auch nicht mitnehmen. So habe ich den ganzen Freitagnachmittag und Samstagnachmittag sehnsüchtig auf ihn gewartet.

Am Sonntag war ich morgens alleine, weil meine Menschen in die Kirche gegangen sind. Dann haben sie mich mitgenommen in ein Restaurant, aber das war mir viel zu aufregend. Ich war froh, dass ich dann im Auto warten konnte...

Jetzt freue ich mich auf Sonntag. Da gibt es nämlich ein Osterevent in der Hundeschule. Bestimmt finde ich alle versteckten Ostereier!